Informationen zur Differenzierung in Klasse 7-10

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten der 6. Klassen,

aufgrund der „Corona–Krise“ mit ihren Begleitumständen können wir Sie in diesem Jahr leider nicht zur üblichen Informationsveranstaltung in der Schule begrüßen. Wir werden Sie deshalb auf diesem Wege mit den wichtigsten Informationen zur bevorstehenden Wahl des 4. Hauptfaches (Wahlpflichtfach) versorgen. Ziel dieser Information ist es, dass Sie an-schließend gemeinsam mit Ihrem Kind die für Ihr Kind passende Fächerwahl treffen können.

Im 1. (allgemeinen) Teil erhalten Sie grundsätzliche Informationen, die das Ziel der Neigungsdifferenzierung, die Wahlmodalitäten und die Bedeutung der Wahl für die Schullaufbahn Ihres Kindes betreffen. Im Anschluss erhalten Sie dann die spezifischen Informationen der verschiedenen Wahlfächer, die hier an der Realschule am Buchenberg angeboten werden.

Der 1. Teil der Informationen orientiert sich dabei an Fragen der Eltern, die in den vergangenen Jahren bei unseren Schulveranstaltungen immer wieder gestellt worden sind.

  • Was bedeutet Differenzierung in der Realschule?

Unsere Schule ermöglicht ihren Schülerinnen und Schülern neben einer umfassenden Grundbildung die Entfaltung verschiedener Begabungsrichtungen (Talente) durch ein vielfältiges Angebot in der Differenzierung.
Jede Schülerin und jeder Schüler wählt zum Ende der Klasse 6 im Einverständnis mit den Erziehungsberechtigten und nach Beratung durch Schulleitung und Fachlehrer/-innen nach ihren/seinen Neigungen (Talenten) und Interessen einen der folgenden Schwerpunkte:

  • Fremdsprachlicher Schwerpunkt (fs); Französisch als Schwerpunktfach
  • Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt (nw); Biologie oder Physik als Schwerpunktfach
  • Musisch- künstlerischer Schwerpunkt (mk); Kunst als Schwerpunktfach
  • Sozialwissenschaftlicher Schwerpunkt (sw); Sozialwissenschaften als Schwerpunktfach

Wichtig: Im Hinblick auf den Abschluss an der Realschule und die weitere Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler (z. B. gymnasiale Oberstufe des Gymnasiums od. Berufskolleg mit dem Ziel Vollabitur/ Fachabitur) sind alle Schwerpunkte gleichwertig.

Durch die Wahl des Schwerpunktes bestimmt jede Schülerin und jeder Schüler das eigene Abschlussprofil, wobei jeder Differenzierungskurs zur Fachoberschulreife führt und damit die gleichen Berechtigungen –auch im Hinblick auf den Besuch der gymnasialen Oberstufe- erteilt.

Besonderheit Französisch:
Die SchülerInnen, die anschließend zum Gymnasium überwechseln, haben mit dem Französischunterricht von Klasse 7-10 die fremdsprachlichen Mindestanforderungen für die Erlangung der Hochschulreife (Abitur) erfüllt und brauchen in der Oberstufe des Gymnasiums keine 2. Fremdsprache zu belegen bzw. neu zu erlernen.

Alle anderen SchülerInnen würden dann in der Oberstufe mit einer neuen 2. Fremdsprache (z. B. Spanisch od. Niederländisch) beginnen.

  • Warum gibt es die Differenzierung an der Realschule?

Durch die Wahl eines bestimmten Faches bestimmt jede Schülerin/jeder Schüler das persönliches Abschlussprofil (Mitwirkung / Mitbestimmung bei der persönlichen Schullaufbahn). Es können individuelle Talente und Fähigkeiten entdeckt und im Rahmen eines Hauptfaches intensiv gefördert (Talentförderung) werden.

Das Abschlusszeugnis kann durch gute Leistungen im Hinblick auf ein persönliches Profil aufgewertet werden.

Die SchülerInnen lernen die Bedeutung von Wahlprozessen kennen und erfahren unmittelbar daraus resultierende persönliche Konsequenzen.

  • Wie verändert sich der Unterricht durch die Differenzierung?

Neben den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch wählen die Schülerinnen und Schüler ein 4. Hauptfach, das Kurs genannt wird. Es gibt dann z. B. den Französischkurs, den Biologie-, Kunst- oder den Sowi-Kurs.

Dieser Kurs gehört neben Deutsch, Englisch und Mathematik zur Fächergruppe I, mit den sich daraus ergebenden versetzungsrelevanten Konsequenzen. Für die Schüler/Innen hat das zur Folge, dass sie mit mindestens befriedigenden Leistungen nicht ausreichende Leistungen in den anderen Hauptfächern ausgleichen können.

Alle Schüler/Innen werden in den meisten Fächern auch weiterhin im bekannten Klassenverband unterrichtet (D, M, E, EK, GE, PK, MU, TX). In Religion, teilweise im Sport (Jungen / Mädchen) und in den AGs kennen die Schüler/Innen bereits eine Aufteilung des Klassenverbandes.

Neben dem Unterricht im Klassenverband wird es dann also auch den Kursunterricht geben. Es werden dann alle Schüler/Innen aus den Klassen 7 a-d, die z. B. Französisch gewählt haben, zusammen im Französisch-Kurs (fs) unterrichtet.

Neben dem Unterricht im Schwerpunktfach, z.B. Französisch, Sozialwissenschaften und Kunst, wird auch der Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Physik und Chemie) im Kursverband unterrichtet. Das bedeutet, dass alle SchülerInnen in den Klassen 7-10 Unterricht in allen Naturwissenschaften erhalten, teilweise im halbjährigen Wechsel (epochal).

Die Schwerpunktkurse Biologie und Physik erhalten in den zugeordneten Fächern ent-sprechend größere Stundenanteile, so dass alle Kurse im Stundenplan die gleiche Stundenanzahl aufweisen.

Folgende Stundenverteilung ergibt sich z.B. für die Klasse 7:

Fs-Kurs

Mk-Kurs

SW-Kurs

Nw Bi-Kurs

Nw PH-Kurs

2 Französisch

2 Kunst

2 Sowi

2 Biologie

2 Physik

1 PH

1 PH

1 PH

1 Physik

1 Biologie

1 Bio 1. Hj.

1 Bio 1. Hj.

1 Bio 1. Hj.

1 Chemie

1 Chemie

1 Ch  2. Hj.

1 Ch  2. Hj.

1 Ch  2. Hj.

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Ges. 4 Std.

4 Std.

4. Std.

4. Std.

4 Std.

 

Formale Kriterien, die für alle Schwerpunktfächer gelten (Klassenarbeiten)

Da alle Fächer den Status eines Hauptfaches haben, werden in allen Fächern Klassenarbeiten geschrieben.

In Klasse 7 werden dies pro Halbjahr drei Klassenarbeiten sein (Dauer 1 Std.). In den Klassen 8-10 wird sich die Anzahl der Klassenarbeiten bis auf zwei Arbeiten pro Halbjahr (Dauer 2 Std.) reduzieren. Die Anforderungen der Klassenarbeiten werden sich langsam steigern, ebenso die Dauer.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Informationen der einzelnen Fächer.

  • Wie läuft die Wahl ab?

Sie finden hier einen Wahlzettel, auf dem Ihre Kinder aus dem Fächerangebot eine Erstwahl und eine Zweitwahl treffen. Wir versuchen, die Erstwahl zu realisieren, ansonsten gilt verbindlich die Zweitwahl.

Wir werden aus den vier Klassen im Normalfall fünf Kurse bilden. Dadurch bleiben die Kursgrößen überschaubar. Es ist eine Mindestanzahl von etwa 18 Schülern/Innen erforderlich, um einen Kurs einzurichten. Bei sehr großer Nachfrage werden wir in Ausnahmefällen zwei Kurse bilden.

Warum ist die Zweitwahl wichtig?

Sollte die Erstwahl eines Kurses nicht zustande kommen, z. B. Physik oder Kunst, so tritt die Zweitwahl in Kraft. Sollten ausnahmsweise beide Kurse nicht zustande kommen, so werden wir auf jeden Fall mit Ihnen und Ihren Kindern neu ins Gespräch kommen.

Besprechen Sie mit Ihren Kindern die bevorstehende Wahl und auch mögliche Konsequenzen genau und treffen Sie dann eine gemeinsame Entscheidung.

Wichtig: Mit der Wahl des Kurses legt sich der/die Schüler/in bis zum Ende der Realschulzeit auf dieses Fach fest. Ein Umwählen ist nur in besonders begründeten Fällen auf Antrag der Erziehungsberechtigten im 1. Halbjahr der Klasse 7 möglich.

Bei größeren Unsicherheiten und Zweifeln im Hinblick auf die Eignung Ihres Kindes sollten Sie zusätzlich zu unseren Informationen auch mit dem/der Fachlehrer/in Kontakt treten, um eine weitere Einschätzung zu bekommen.

Erfreulicherweise konnten wir in den letzten Jahren durch unsere Information fast alle Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern erfolgreich beraten.

Welche Fehler sollten Sie bei der Wahl vermeiden?

Wenn es in den vergangenen Jahren zu „bösen Überraschungen“ im Hinblick auf ein „Verwählen“ der Schüler/Innen gekommen ist, lagen meistens folgende zwei Gründe vor.

  • SchülerInnen haben nicht nach ihren persönlichen Interessen, Fähigkeiten (Talenten) gewählt, sondern so, wie die besten Freundin/der beste Freund dies getan hat.
  • SchülerInnen versuchen zu spekulieren, welcher Fachlehrer/welche Fachlehrerin den entsprechenden Kurs wohl übernehmen wird. Dies wird den SchülerInnen nicht bekanntgegeben, weil die Unterrichtsverteilung erst gegen Ende des Schuljahres entschieden wird und auch die Lehrkräfte selbst noch gar nicht Bescheid wissen. Es stehen auf dem Wahlzettel auch keine Lehrkräfte zur Wahl, sondern Fächer.

Sprechen Sie bitte mit Ihren Kindern über diese typischen Fehler im Wahlverhalten, so dass Sie gemeinsam letztendlich zu einer erfolgversprechenden Entscheidung kommen.

  • Was geschieht mit dem Wahlzettel?

Der Wahlzettel (Download) wird von Ihnen und den Kindern unterschrieben und uns bis zum 17.05.2020   per Post oder Email zugesandt, bzw. in den Postkasten der Schule eingeworfen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Groll, Schulleiter

 

Kursvorstellungen:

Biologie Französisch Sozialwissenschaften
Physik Kunst  

 

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